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Mit msg.Tax Connect in Sachen Common Reporting Standard auf der sicheren Seite

Seit Ende September 2017 findet zwischen Deutschland und zahlreichen weiteren Staaten ein automatischer Austausch von Informationen über Finanzkonten statt. Die Grundlage dafür bildet der Common Reporting Standard (CRS), der bereits 2014 von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Kampf gegen Steuerhinterziehung beschlossen wurde. Der neue globale Standard trat Anfang 2016 in Deutschland in Kraft.

Der internationale Datenaustausch erfolgte erstmals im September 2017. Aufgrund von Übergangsvorschriften wird der Austausch in einigen Staaten jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt. In Deutschland müssen die betroffenen Finanz- und Versicherungsunternehmen die Informationen über Konten von ausländischen Kontoinhabern an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) übermitteln. Dafür hat die Behörde ein Kommunikationsverfahren eingerichtet, wofür die Finanzinstitute entsprechende Funktionalitäten bereitstellen müssen.

Das internationale Abkommen hat für die Lebensversicherer erhebliche Konsequenzen. Mit der gesetzlichen Vorgabe werden die Unternehmen verpflichtet, für ihren gesamten Bestand die im Rahmen des Informationsaustausches meldepflichtigen Verträge zu ermitteln. Zu den Verträgen müssen jährlich Daten wie der Wert des Vertrags am Ende des Meldejahres, die angefallenen Erträge, gegebenenfalls auch die Beendigung des Vertrags sowie Informationen über Kontoinhaber zusammengestellt werden. Diese Informationen müssen bis zum 31.07. des Folgejahres auf elektronischem Weg an die zuständige nationale Steuerbehörde übermittelt werden – in Deutschland an das BZSt.

Sonderfall FATCA-Meldungen in die USA

Darüber hinaus sind die Lebensversicherer verpflichtet, für ihre Kunden, die in den USA steuerpflichtig sind, jährlich eine Datenübermittelung entsprechend den bekannten Anforderungen des Foreign Account Tax Compliance Act (FACTA) durchzuführen. Auch diese Informationen müssen bis zum 31.07. des Folgejahres der zuständigen Behörde elektronisch zur Verfügung gestellt werden.

Mit Hilfe unserer flexiblen Standardsoftware msg.Tax Connect können Versicherer den dadurch entstehenden Aufwand erheblich reduzieren, denn msg.Tax Connect kann beide Verfahren abbilden: CRS und FATCA.

Die Prozesse für CRS und FATCA

  • Erzeugung der CRS- bzw. FATCA-Meldungen unter Berücksichtigung der steuerlichen Ansässigkeiten des Kontoinhabers und ggf. vorhandener beherrschender Personen
  • Einlesen der Rückmeldungen der jeweiligen nationalen Steuerbehörde und korrekte Weiterführung des Prozesses, z.B. bei notwendiger Korrektur oder Löschung von Meldungen
  • Optional: Bereitstellung eines Datenkontrollblatts zur Information betroffener Kunde

Durch die Umsetzung in einer separaten Komponente ist keine „eigenständige Intelligenz“ der Bestandsführung im Hinblick auf die CRS-/FATCA-Meldungen erforderlich. msg.Tax Connect verarbeitet die Meldeschnittstellen (XML-Format) des Bestandssystems und erzeugt daraus die Meldedaten für die jeweilige nationale Steuerbehörde. Ein weiterer Vorteil von msg.Tax Connect ist, dass Meldedaten aus den verschiedensten Systemen an msg.Tax Connect übergeben werden können.

Vollständig automatisierte Durchführung beider Verfahren

Unsere Lösung msg.Tax Connect ermöglicht eine vollständig automatisierte Durchführung des CRS- bzw. FATCA-Verfahrens. Die manuelle Bearbeitung und Korrektur von Störfällen wird durch eine eigene Benutzeroberfläche optimal unterstützt. Für Bestände, die nicht maschinell an msg.Tax Connect angebunden werden können, ist auch eine manuelle Erfassung der Meldedaten möglich.

Mit dem Einsatz von msg.Tax Connect sind unsere Kunden in der Lage, die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich des CRS und FATCA fristgerecht und dauerhaft zu erfüllen. Wie andere gesetzliche Kommunikationsverfahren wird auch dieses Verfahren aller Voraussicht nach in den nächsten Jahren immer wieder angepasst werden. msg life ist als Teilnehmer für die Testverfahren des BZSt zu CRS und FATCA zugelassen. Damit ist sichergestellt, dass erforderliche Anpassungen frühzeitig durchgeführt werden.

Mit msg.Tax Connect können neben CRS- / FATCA-Meldungen auch CRS-Meldungen nach den Vorschriften der nationalen Steuerbehörden in Luxemburg, Österreich oder Irland erzeugt werden. Damit kann unsere Standardsoftware auch in diesen Ländern für die Abwicklung des CRS verwendet werden.

Alles in einer einzigen Lösung

Mit unserer praxiserprobten Standardsoftware msg.Tax Connect können Sie die Anforderungen von CRS und FACTA mit einer einzigen Lösung effizient und schnell umsetzen. Die releasefähige Softwarelösung stellt nicht nur sicher, dass beide Verfahren unterstützt werden, sondern schafft auch enorme Kostenvorteile. Aufwendige Eigenentwicklungen oder künftige notwendige Anpassungen gehören mit msg.Tax Connect der Vergangenheit an. Das flexible Tool lässt sich außerdem einfach und problemlos in bereits vorhandene IT-Landschaften einbinden.

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