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Mit moderner Standardsoftware den Regulierungsmarathon bewältigen – termingerecht, vollständig und kostengünstig

Ob auf europäischer oder auf nationaler Ebene, der Gesetzgeber zwingt die Versicherungswirtschaft laufend zur Umsetzung umfangreicher regulatorischer Anforderungen. Als Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit seien etwa das Lebensversicherungsreformgesetzes (LVRG), Solvency II oder die Vermittlerrichtlinie IDD genannt. Im Mai 2018 trat die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft, die Versicherer besonders betrifft, schließlich zählt die Datenverarbeitung und -analyse zu den zentralen Bestandteilen des Versicherungsgeschäfts. Zwar hat sich die Assekuranz mit dem Datenschutz-Kodex des GDV bereits dazu verpflichtet, umfassende Regelungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit einzuhalten – die Bestimmungen des DSGVO gehen aber noch darüber hinaus.

Doch damit ist der Regulierungsmarathon noch längst nicht zu Ende:

  • Mit dem IFRS 17 stehen neue Bilanzierungsregeln für die Versicherungswirtschaft an. Das komplexe Regelwerk wird voraussichtlich am 1. Januar 2022 in Kraft treten. Der neue Rechnungslegungsstandard regelt die Grundsätze in Bezug auf die Identifikation, den Ansatz, die Bewertung, den Ausweis sowie die Anhangangaben für Versicherungsverträge. Unternehmen, die nach IFRS bilanzieren müssen oder wollen und Quartalsbilanzen erstellen, benötigen für den 1.1.2021 eine Eröffnungsbilanz. Im Oktober 2018 wurden die Regelungen zur Zinszusatzreserve vom Gesetzgeber reformiert. Die Neuregelung begrenzt die jährlichen Änderungen des Referenzzinses. Das neue Verfahren, die sogenannte Korridormethode, wurde von der Deutschen Aktuarvereinigung in Abstimmung mit der BaFin entwickelt.
  • Bereits Anfang 2018 trat das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft, das neben einer Reihe von Verbesserungen der steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Rahmenbedingungen mit der reinen Beitragszusage auch ein komplett neues Modell der betrieblichen Altersversorgung (bAV) schafft.
  • Am 18. April 2019 legte das Bundesfinanzministerium den entsprechenden Verbänden zur Anhörung eine überarbeitete Fassung eines Gesetzentwurfs vor, der einen Provisionsdeckel für Lebensversicherungen und für Restschuldversicherungen enthält. Der Gesetzgeber will die Abschlussprovisionen und Vergütungen für Vermittler begrenzen.

Ab 2020 kommen auf Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) im Rahmen der sogenannten EbAV-II-Richtlinie neue Anforderungen im Berichtswesen zu, wie die Finanzaufsicht BaFin in ihrem Journal vom Februar 2019 mitteilt. Das Regelwerk, das auf einer Entscheidung der EU-Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen und die betriebliche Altersversorgung EIOPA beruht, wurde am 13. Januar 2019 in deutsches Recht umgesetzt. Das bedeutet für Pensionskassen und Pensionsfonds: Erweiterte Governance- und Informationspflichten und ein verstärktes Risikomanagement mit regelmäßigen, eigenen Risikobeurteilungen. Jährliche Daten sind erstmals im Jahr 2020 für 2019 an die BaFin zu liefern.

Hohe Kosten ohne Wettbewerbsvorteile

Wie auch immer die neuen Regelwerke heißen, unter dem Strich müssen die Versicherungsunternehmen mehr Transparenz bieten, sich komplexen Richtlinien verpflichten und teure aufsichtsrechtliche Vorgaben umsetzen, ohne dass sich daraus wettbewerbsrelevante Vorteile ergeben könnten. All das stellt die Branche in ohnehin schwierigen Zeiten vor große fachliche und IT-technische Herausforderungen. Die Umsetzung dieser Verpflichtungen erfordert umfangreiche Anpassungen von IT-Systemen und Geschäftsprozessen. Hinzu kommt, dass manche Versicherer veraltete IT-Systeme nutzen, die nur mit großem zeitlichen und finanziellen Aufwand um die neuen gesetzlich vorgeschriebenen Funktionalitäten erweitert werden können. All das drückt massiv auf Erträge und Effizienz und damit auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.

Leistungsfähige Standardsoftware ist für die Umsetzung regulatorischer Vorgaben unverzichtbar

Wie kann die Flut neuer Vorgaben termingerecht und rechtssicher, aber zugleich effektiv und kostenschonend umgesetzt werden? Machbar ist das nur mit leistungsfähigen und modernen Standardsoftwarelösungen. Der Einsatz einer releasefähigen und einfach integrierbaren Standardsoftware ist eine enorme Erleichterung, denn damit verlagert sich der größte Teil der Aufgaben, die durch die Umsetzung neuer regulatorischer Anforderungen entstehen, auf den Softwareanbieter. Und es ergeben sich deutliche Kostenvorteile gegenüber einer Eigenentwicklung, da die Kosten auf alle Nutzer der Software verteilt werden. Die Versicherungsunternehmen gewinnen endlich wieder die benötigten Freiräume, um sich auf wettbewerbsdifferenzierende Aufgaben zu konzentrieren.

Regulatorische Compliance mit den Lösungen von msg life

Als führender Anbieter von Software- und Beratungsleistungen für die europäische Versicherungsbranche bietet msg life eine Reihe von Standardlösungen für Lebensversicherungen und Anbieter betrieblicher Altersversorgung , die eine termingerechte, vollständige und kostengünstige Umsetzung der Regulatorik sicherstellen. Die releasefähigen Softwarelösungen werden in Zusammenarbeit mit den Kunden laufend weiterentwickelt. Die Softwarelösungen haben sich in der Praxis bereits bewährt und sind bei vielen namhaften Unternehmen erfolgreich im Einsatz. 

  • Life Factory
    Releasefähiges, hochmodernes Bestandsführungssystem, das alle relevanten Geschäftsprozesse rund um das Kerngeschäft eines Lebensversicherers abdeckt und mit umfassenden Möglichkeiten zur Produktentwicklung kombiniert. Die Lösung gewährleistet die standardmäßige Erfüllung gesetzlicher Vorgaben.
  • RAN (Renten Abrechnungs- und Nachweissystem)
    Releasefähige Standardlösung, die alle Geschäftsprozesse rund um die Abwicklung, Auszahlung und den Nachweis aller relevanten Renten- und Versorgungsleistungen steuert und protokolliert. Hierzu gehört auch die rechtzeitige und automatische Kommunikation mit den zuständigen Stellen.
  • Zulagenverwaltung
    Releasefähige Standardsoftware, die eine transparente und weitreichend automatisierte Verarbeitung der staatlichen Zulagen für Riester-Verträge ermöglicht. Das System steuert die einzelnen Arbeitsabläufe vom Antrag auf Zulage bis hin zu den nachvertraglichen Pflichten auch mehrere Jahre nach Abgang des Vertrages. Die Standardsoftware übernimmt die gesamte Kommunikation zwischen dem Anbieter des Riester-Vertrags, der ZfA und dem Zulagenberechtigten.
  • msg.Tax Connect
    Releasefähige Standardsoftware zur Automatisierung von steuerlichen Kommunikationsverfahren. Die Lösung bildet die gesetzlich geforderten Abläufe und Meldungen zur Übermittlung von Beitragsdaten an die ZfA bzw. das BZSt vollständig ab. Auch die Anforderungen zur Umsetzung des KiStAM-Verfahrens (Kirchensteuerabzugsmerkmale) bzw. der erforderlichen Prozessschritte im Rahmen von CRS (Common Reporting Standard) und FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) werden erfüllt.

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