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Versicherungsunternehmen auf dem Weg in die Cloud

Die digitale Vernetzung ist eines der beherrschenden Themen dieser Zeit – für Verbraucher, aber vor allem für die Wirtschaft. Das gilt natürlich auch für die Versicherungsbranche. Während die Fintech-Szene mit ihren neuen Geschäftsmodellen den Finanzdienstleistungssektor aufmischt, drängen Insurtechs mit neuen digitalen Ideen in den Versicherungsmarkt. Umso stärker treiben auch Versicherungsunternehmen ihre digitalen Strategien voran. Dabei spielt vor allem Cloud Computing eine bedeutende Rolle als wichtiger Baustein einer Digitalisierungsstrategie.

Beim Cloud Computing werden Anwendungen, Dienste und Daten nicht mehr auf einem lokalen Rechner installiert, sondern als Service entweder über eine sogenannte Private Cloud oder über eine Public Cloud zur Verfügung gestellt. Während bei Private Clouds die Nutzung über unternehmenseigene Server bzw. Rechenzentren läuft, werden Public Clouds von externen Providern bereitgestellt. Der Nutzer kauft die IT-Leistungen wie Software oder Server nicht mehr – er mietet sie nur noch.

Digitalisierungsstrategie: Versicherer setzen auf Cloud-Lösungen

IT aus der Wolke ist schon längst in der Breite angekommen: Laut Cloud Monitor 2018, einer aktuellen Studie von Bitkom Research im Auftrag von KPMG, nutzten im Jahr 2017 bereits zwei von drei Unternehmen Rechenleistungen aus der Cloud. „Cloud Computing hilft Unternehmen jeder Größenordnung, die Herausforderungen der digitalen Transformation zu meistern. Diese Erkenntnis hat sich durchgesetzt“, sagte Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research bei der Vorstellung der Studienergebnisse im Rahmen der Cebit. Auch die Versicherungsbranche baut bei Digitalisierungsstrategien auf Cloud-Lösungen: Laut einer Befragung des Marktforschungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder haben im Jahr 2018 bereits 39 Prozent der deutschen Versicherer eine Cloud-Strategie. Das Gros der deutschen Versicherer haben also bereits damit begonnen, Teile ihrer IT-Infrastruktur und ihrer Applications sukzessive in die Cloud zu migrieren beziehungsweise neue Infrastrukturlösungen und Anwendungen bevorzugt aus der Cloud zu beziehen. Das Zauberwort, das die Versicherer vor allem interessiert, ist das Internet der Dienste und da vor allem Software as a service (SaaS): Bei SaaS-Lizenzmodellen wird dem Anwender übers Internet Zugriff auf Software gegeben – Nutzung und Betrieb zahlt er über eine Gebühr und spart so teilweise Anschaffungs- und Betriebskosten.

Kosteneffizient und planbar

Neben den Faktoren Flexibilität und Time-to-Market spielen wirtschaftliche Aspekte bei der Nutzung des SaaS-Modells eine zentrale Rolle. In Zeiten, in denen ständig neue regulatorische Anforderungen umgesetzt werden müssen, Zinsen kaum noch Renditen abwerfen und Kostendruck sowie Wettbewerb immer härter werden, müssen viele Versicherer vor allem eines: sparen. SaaS-Angebote können dabei helfen, denn sie bergen enorme Chancen, insbesondere in Sachen Kostensenkung und -kontrolle, Leistungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit. Durch den Einsatz von SaaS lassen sich die Kosten im IT-Bereich erheblich reduzieren. Teure Anschaffungskosten und Investitionen in Hard- und Software entfallen.

Dagegen entstehen nur noch variable Kosten für die tatsächliche Nutzung der Services. Eine nutzungsabhängige Vergütung über die Vereinbarung eines z.B. jährlich zu entrichtenden Price-per-Policy (PpP) bietet dabei sowohl für den SaaS-Anbieter, als auch für die Versicherungsunternehmen eine Reihe von Vorteilen. Es fallen nur Kosten für die Verträge an, die tatsächlich im System verwaltet werden. Die nutzungsabhängige und indirekt erfolgsbeteiligte Vergütung stellt eine innovative, faire und besonders partnerschaftliche Alternative zu den bisher marktüblichen Vergütungsmodellen dar. Zudem erzielt der SaaS-Nutzer durch das Wissen der festen Kosten pro Vertrag über einen langen Zeitraum eine sehr hohe Planungssicherheit. Gerade auch kleinere und mittlere Versicherungsunternehmen profitieren, denn sie können bedarfsgerecht und ohne großes Investmentrisiko selbst an komplexen Systemen partizipieren.

Und nicht nur das: Wartungs- und Administrationsaufgaben entfallen, durch diese Entlastung kann sich das Unternehmen noch stärker auf das Kerngeschäft und wettbewerbsdifferenzierende Dienste konzentrieren. Außerdem bietet SaaS eine hohe Flexibilität, denn jeder Service kann separat bereitgestellt und passgenau auf den Bedarf des Kunden zugeschnitten werden.

Datenzugriff über alle Ländergrenzen hinweg

Auch mit Blick auf das Customer Relationship Management (CRM) geht der Trend in Richtung Cloud: Laut einer Studie des Analystenhauses „MUUUH! Consulting“ aus dem Jahr 2018 nutzen aktuell 7 von 10 Unternehmen CRM-Lösungen in der Cloud oder planen dies in absehbarer Zukunft. Der Vorteil: Ob im Büro, auf Geschäftsreise oder von Zuhause aus, Mitarbeiter, Makler und Kunden können je nach Zugriffsberechtigung Daten und Informationen schnell abrufen – und zwar über alle Ländergrenzen hinweg.

Zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für oder gegen Cloud-Lösungen gehören Datenschutz, Sicherheit der Daten, Standardisierung und Speicherort. Schließlich gelten für die Finanz- und Versicherungsbranche in vielen Ländern strenge Regulierungen, wo Kundendaten gespeichert werden dürfen und wer Zugriff haben darf. Deshalb müssen Sicherheitslösungen für die Cloud im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen zusätzliche Anforderungen erfüllen. Versicherungsunternehmen sollten sich deshalb nur für Cloud-Lösungen und Software-Architekturen entscheiden, die ihren Ansprüchen und Anforderungen an Sicherheit, Compliance, Risikomanagement und Datenintegration entsprechen.

Sicher, flexibel und passgenau

Die Komplettlösung msg.Insurance Suite ebnet Ihnen den Weg in die Cloud: Die ganzheitliche Verwaltungsplattform für Versicherer und Versorgungsträger nutzt konsequent die Vorteile von Cloud Computing und bietet zugleich höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Das technologisch ausgereifte System deckt den gesamten Versicherungsbetrieb über alle Sparten hinweg ab und automatisiert alle erforderlichen Geschäftsprozesse.

Die msg.Insurance Suite und ihre vielfältigen Zusatzkomponenten setzen Maßstäbe, wenn es darum geht, Prozesse zu standardisieren und über das Internet verfügbar zu machen, den digitalen Kundenkontakt und den Kundenservice auszubauen und eine bessere Integration und Kompatibilität neuer und bestehender Technologien zu gewährleisten. Die Lösung bildet sämtliche Kernprozesse von Produktentwicklung, Vertrieb, Bestandsverwaltung bis hin zu Leistungsbearbeitung, Provisionierung und Zahlungsverkehr. Das System, das sich aus verschiedenen Komponenten zusammensetzt, die je nach Bedarf kombiniert werden können, zeichnet sich durch einen hohen Vorfertigungsgrad aus. Dadurch verkürzt sich die Zeit von der Idee und Produktenwicklung bis zur Einführung neuer Produkte (Time-to-market) erheblich. Dabei stehen die Geschäftsvorfälle nicht nur dem Backoffice zur Verfügung sondern sind auch online über Portale oder APPs für Makler und Endkunden verfügbar. Unser System ist bereits bei zahlreichen Versicherern erfolgreich im Einsatz: Durch die gemeinsame Nutzung der Lösung profitieren unsere Kunden von wirtschaftlichen Skaleneffekten und – durch regelmäßige Release-Updates – kostengünstig von zentralen Weiterentwicklungen.

Die msg.Insurance Suite kann als ganze Plattform oder auch in Teilen als Cloud-Lösung in einem leistungsfähigen Rechenzentrum betrieben werden. Entsprechend dem SaaS-Modell kann jede auf der Plattform verfügbare Funktionseinheit separat als Service bereitgestellt werden. Nicht wettbewerbsrelevante Dienste – wie beispielsweise die Administration der Riesterzulagen – können als Managed Service aus der Cloud bezogen werden. So können sich Versicherer auf wettbewerbsrelevante Themen konzentrieren und die Ressourcen, die aktuell in der Administration gebunden sind, verstärkt in strategischen und innovativen Projekten einbinden.

Die Verteilung der Serviceaufgaben wird im Detail auf die Bedürfnisse und die strategische Ausrichtung des Versicherers angepasst. Beispielsweise kann msg life den Betrieb und die Administration des Systems vollständig abwickeln während das Versicherungsunternehmen die Produktentwicklung und den Kundenservice übernimmt. Oder Versicherer greifen auf die in der msg.Insurance Suite abgebildeten Produktmodelle zurück und nutzen die Anbindung an die Cloud-Services, um innovative Produktmodelle ohne großen Integrationsaufwand und ohne finanzielles Risiko zu testen.

Sicherheit und Datenschutz genießen dabei allerhöchste Priorität: Der Betrieb läuft nach etablierten Prozessen ab, die den gültigen Datenschutzrichtlinien entsprechen und alle internationalen Sicherheits- und Qualitätsstandards erfüllen. Regelmäßige Software-Updates stellen zudem sicher, dass alle regulatorischen und rechtlichen Anforderungen berücksichtigt sind und das System immer auf dem aktuellen Stand ist. Die abgerufene Rechnerleistung wird via Load Balancing speziell an den aktuellen Bedarf angepasst. Flexible Kostenstruktur, hohe Servicequalität, Entlastung der eigenen IT, strenge Sicherheitskriterien und die Kompatibilität zu vorhandenen Systemen – entdecken Sie die msg.Insurance Suite und steigern Sie die Produktivität und Effizienz in Ihrem Versicherungsbetrieb.

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